Camping hat viele Gesichter

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Walter Bieri - Editoral

So wie es unzählige Gründe gibt, als Hobby Camping zu wählen, so gibt es auch unzählige Varianten, wie man das Campen leben kann. Möchte man der Natur möglichst nahe sein und die Herausforderung, die sie stellt, annehmen, wird man mit dem Zelt unterwegs sein. Sobald man mehr Schlafkomfort möchte und die Sache pragmatisch sieht, kommt als günstigste Variante der Zeltklappanhänger zur Anwendung. Da er meistens unter 750 kg wiegt, kann er mit dem PW-Führerschein benutzt werden und muss nicht zur MFK. Aber zum Übernachten braucht es den Campingplatz.

Möchten wir die Saison auf gemütliche Art verlängern, braucht es eine Heizung, also einen Wohnwagen. Er benötigt Führerschein E und muss alle zwei Jahre zur MFK. Alternativcampen oder Stellplätze sind nur selten möglich – also ist auch bei dieser Variante ein Campingplatz nötig.

Für alle, welche zum Komfort auch Flexibilität schätzen, kommt nur das Wohnmobil in Frage. Dies ist eher kostenintensiv und lohnt sich vor allem für Menschen, welche viel Zeit zum Reisen haben. Da die letzte Kategorie in jüngster Zeit boomt, haben wir uns sehr mit ihr beschäftigt und dadurch die anderen Campingvarianten etwas vernachlässigt.

Zum einen wollen wir das nun ändern, indem unsere nächsten Reiseberichte von einer Zelt- und Bike-Liebhaberin stammen. Martina Gees wird sich mit ihrem ersten Bericht in dieser Ausgabe gleich selbst vorstellen. Zum andern möchten wir auch die grosse Gruppe der Dauercamper zu Wort kommen lassen. Dazu brauchen wir natürlich eure Mithilfe: Wir freuen uns über Beiträge, die erzählen, wie ihr zu «eurem» Campingplatz gefunden habt, weshalb ihr euch für das Dauercampen entschieden habt und einfach über besondere oder alltägliche Begebenheiten …

Gespannte und vielfältige Campergrüsse