Endspurt

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Walter Bieri - Editoral

Vor der Sommerpause war noch ein grosser Einsatz fällig, denn wie jedes Jahr war ich mit dem Team der Campinginspektoren auf Tour. Diesem Einsatz zum Wohl der Campinggäste in der Schweiz wird im Innern dieser Ausgabe ein Artikel gewidmet. 

Diese Einsätze sind sehr aufschlussreich und führen mich in alle Gegenden unseres Landes. Immer wieder staune ich aufs Neue über die Vielfalt der Schweizer Campingplätze. Vom kleinsten Naturcamping mit 20 Stellplätzen bis zur modernsten Anlage mit Hunderten von Parzellen ist alles vorhanden. 

Persönlich bevorzuge ich Spontanreisen zu kleinen, unparzellierten mit der Möglichkeit, auch einmal ein Feuer zu entfachen. Denn das ist aus meiner Sicht noch echtes Campieren. Solche Plätze findet man oft im Jura, dem Berner-Oberland, dem Wallis und im Engadin. 

Vielmals liegen diese Plätze nicht an Toplagen oder an Seen, habendafür den Vorteil, dass sie einen besonderen Charme haben und man meistens ohne Vorbuchen einen Stellplatz findet. 

Für die Liebhaber von Komfort und Luxus findet man die Plätze an bevorzugten Lagen an den Seen, im Tessin, dem Seenland und dem Berner Oberland. Sie sind in den Sommermonaten meist voll belegt und eine spontane Anreise ohne Reservation fast unmöglich. 

Ob spontan oder lange vorausgeplant, ob urchig oder komfortabel, ob in den Bergen oder am See – ich wünsche euch allen erholsame, sonnige Campingstunden.

Mit zuversichtlichen Grüssen