Herbstrally in Buochs

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Hans Dubach - Statt nach Sigmaringen reisen wir nach Buochs

Unser Herbstrally 2020 sollte eigentlich in Sigmaringen (D) stattfinden. Da wegen Ansteckungsgefahr des Covid-19 die Grenzen, Restaurants, Einkaufsläden und Campingplätze geschlossen wurden, hat sich der ZCKB-Vorstand entschlossen, das Rally in Sigmaringen um ein Jahr zu verschieben.

Unsere Hauptversammlung konnten wir gerade noch durchführen. Das Oster-Rally mit anschliessendem Frühjahrsrally in Visp sowie das Pfingst-Rally in Frick mussten abgesagt werden. Auch für das 1.-August-Rally mussten wir einen neuen Platz suchen. Fündig wurden wir in Visp, ohne zu wissen, dass auch das Marroni-Rally dort stattfindet (Bericht in der «Camping Revue» Nr. 5). 

Nun aber zum Rally in Buochs! Als wir um 11.00 Uhr in Buochs am Vierwaldstättersee TCS-Campingplatz ankamen, waren die ersten schon vor Ort und eingerichtet. Was ja so das Normale ist, wenn man schon einen Tag vor dem Rally anreist. Nachdem wir die ersten Informationen bekommen hatten und unser Vorzelt aufgestellt war, fand schon der erste Anlass, eine Dorfbesichtigung, statt. Die erste Etappe war das Mündungsdelta der Engelberger Aa. Ernst war der Mutige, der barfuss durchs Wasser auf die andere Seite lief. Am Uferweg des Vierwaldstättersees wollten wir etwas trinken, leider waren alle Tische in den Restaurants besetzt. So mussten wir ausharren, bis unsere Rundwanderung fast fertig war. Die zweite Etappe, Flugplatzbesichtigung Buochs, fiel leider aufgrund des Coronavirus ins Wasser. Für Samstag wurde beschlossen, eine Wanderung auf dem Käsweg zu machen. Wanderkarten und Wander-Apps wurden studiert, Abmarschzeit und Wahl der Luftseilbahn wurden festgelegt. Am Nachmittag kam der Wandertross zurück, aber nicht vom Käsweg, sondern von der Klewenalp. Ob da was schiefgelaufen ist, wissen nur die Wanderer. Wurde das Programm unterwegs geändert oder haben sie sich etwa doch verlaufen? Hauptsache ist, dass die Wanderung schön war. Am Abend wurde das Rally mit 13 Einheiten, 24 Erwachsenen und 4 Kindern traditionell mit einem Apéro und Fahnenaufzug eröffnet. Der Sonntagmorgen war zum Entspannen gedacht. Für diejenigen, die am Montag zur Arbeit mussten, hiess es den Platz bis 12.00 Uhr zu verlassen, und dies in der Nachsaison, wenn bereits zwei Drittel aller Plätze leer sind (ist halt TCS). Um 14.00 Uhr war Kaffee und Kuchen angesagt. Marlène und Heinz Ramstein haben den ganzen Morgen damit verbracht, drei frisch gemachte Zwetschgenkuchen zu backen, um uns damit zu verwöhnen. Ich danke euch beiden, die Kuchen waren superlecker. Auch Michaela hat einen Cake beigesteuert. Alles wurde auf den Grills hergestellt, nochmals danke! Somit ist das Wochenend-Rally Geschichte.

Es ist nicht immer möglich, dass der Organisator auch die ganze Woche bleiben kann, und somit müssen die nächsten Anlässe, die unternommen werden, durch die Teilnehmer/innen selber bestimmt und miteinander abgesprochen werden. Mir ist nicht bekannt, wer wie lange noch geblieben ist. Ich jedenfalls hatte am Donnerstag einen Termin und musste am Mittwoch bereits um 12.00 Uhr den (leeren) Campingplatz verlassen.

Jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe (22. Oktober 2020), sind die Fallzahlen extrem am Steigen, sodass ich keine Garantie geben kann fürs restliche Programm. Für unsere nächsten Anlässe bitte ich euch, die Homepage unter www.zckb.ch anzuschauen, denn es wird einige Änderungen oder Absagen geben.

Ich wünsche euch allen alles Gute und noch eine schöne Zeit. Gebt acht und bleibt gesund!